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Gesund wohnen - schädliche Einflüsse erkennen

Schadstoffe

Allergien haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Mittlerweile kämpfen bereits 15 % der Kinder und jeder dritte Erwachsene mit allergischen Reaktionen (beispielsweise Neurodermitis, chronische Atemwegserkrankungen usw.).

Eine Ursache für diese Zunahme können Schadstoffe in Wohnungen sein. In manchen Wohnungen ist die gemessene Schadstoffkonzentration höher als an einer viel befahrenen Straßenkreuzung. Wohngifte können in Teppichböden, Spanplatten, Dämmstoffen, Wandfarben, Holzschutzmittel und Möbeln sein.

Die hierdurch entstehende Innenraumbelastungen führen zu sehr unterschiedlichen Folgen. Akute Vergiftungen mit eindeutigen Symptomen sind bei den auftretenden Konzentrationen selten. Meist wird der Organismus über einen langen Zeitraum chronisch belastet und reagiert unspezifisch.

 

Schimmelpilze

Ein weiteres Gesundheitsrisiko stellen Schimmelpilze in Wohnungen dar. Nach einer Studie der Universität Jena wurden in 22 % von 5530 zufällig ausgewählten Wohnungen Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmelpilze gefunden.  Insgesamt wären damit in Deutschland rund 7 Millionen Wohnungen mit mehr als 15 Millionen Bewohnern betroffen.

Kinder reagieren besonders empfindlich auf Feuchtigkeit oder Schimmel in Wohnungen, da ihr unreifes Immunsystem anfälliger für Pilzinfektionen ist.

Laut Professor Carl-Peter Bauer, Allergologe im Netzwerk Gesund ins Leben, „zeigen aktuelle Studien, dass diese Kinder ein deutlich höheres Risiko haben, an Asthma, Schnupfen oder Neurodermitis zu erkranken“.

 

Elektrosmog

Ob und in welchem Umfang Elektrosmog-Belastungen vorliegen kann im Rahmen einer baubiologischen Untersuchung festgestellt werden. Ursächlich dafür können elektrische Geräte (z. B. Radiowecker), Elektroinstallation, Mobiltelefone, Sendemast oder eine sich in der Nähe befindliche Hochspannungsleitung sein.

 

 

Gesundheitliche Beeinträchtigung

Neben einer ungesunden Ernährung ist die Umwelt der häufigste Krankmacher unserer modernen Zeit.
Die gesundheitliche Beeinträchtigung durch natürliche Störzonen, Schadstoffe, Schimmelpilze und Elektrosmog kann sich beispielsweise mit Symptomen wie Asthma, Allergien, chronische Bronchitis, Erschöpfungszustände, Bluthochdruck, Lernstörungen, Atemwegserkrankungen, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen und Depressionen bemerkbar machen.